„Funkstille für Alarmierung“..

Geschrieben von Oliver Baaske am .

„Funkstille für Alarmierung“....diese Funkdurchsage hört man seit der Indienststellung der ILS Bayreuth / Kulmbach fast täglich.

Am Wochenende konnte sich die Jugendfeuerwehr Stadtsteinach ein Bild machen, was passiert eigentlich wenn man im Notfall die 112 wählt.

Die Leitstelle ist 365 Tage im Jahr Tag mit min. zwei bis drei Mitarbeiter besetzt. Diese „Disponenten“ koordiniert und lenken die Einsätze von hunderten Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen im Landkreis Bayreuth und Kulmbach.

Die Mitarbeiter führten uns durch das gesamte Gebäude und gaben uns einen Einblick in die Arbeitsweise der ILS. Die wesentlichen Aufgaben der Leitstelle umfassen je nach Bedarf die Alarmierung und Einsatzbegleitung der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Wasserrettungsdienstes, der Bergwacht, des Katastrophenschutzes und des Technischen Hilfswerkes.
Alle Notrufe und sonstige Anrufe werden entgegengenommen, die benötigten Einsatzkräfte und Einsatzmittel werden abgestimmt und die schnellstmögliche Hilfe und Alarmierung veranlasst. Jeder Einsatz wird hier genau dokumentiert.
Also Hilfsmittel dient hier der „Einsatzleitrechner“. Auf diesem sind wichtige Daten wie Ortsteile, Straßen, Plätze, Krankenhäuser, Industriebetriebe gespeichert.

Auf einer großen elektronischen Landkarte kann jeder Ort und jedes Objekt im Leitstellenbereich genau angesehen werden.

Am Ende unseres sehr informativen Nachmittags in der Leitstelle Bayreuth/Kulmbach wissen wir nun ganz genau was passiert, wenn wir die 112 wählen.

Wir bedanken uns bei den Kollegen für die sehr interessante Führung.