Neuer Mannschaftstransportwagen für den Katastrophen- und Atemschutz übergeben

Geschrieben von Oliver Baaske am .

 

Der 37 Jahre alte bei der Feuerwehr Stadtsteinach stationierte  Mannschaftstransportwagen für den Katastrophen- und Atemschutzeinsatz ist nicht mehr nutzbar und musste ersetzt werden. Dies gelang dem Landkreis Kulmbach mit der Beschaffung eines gebrauchten VW-Busses T 6 – Erstzulassung 03/2017 und einem Kilometerstand von 25000 – für 29250 Euro. Der Umbau zum Einsatzfahrzeug mit Blaulicht, Funk und Beklebung kostete nochmals 7000 Euro, so dass Gesamtkosten von 36250 Euro zusammen kamen, sagte Kreisbrandmeister Manuel Steinl jetzt beim offiziellen Übergabetermin im Stadtsteinacher Feuerwehrzentrum. Der Mannschaftstransportwagen dient zur Beförderung der Atemschutzgerätewarte und Helfer zu Einsätzen und den Streckendiensten im kreiseigenen Atemschutzzentrum in Kulmbach. Er wird zudem in besonderen Fällen im vorbeugenden und abwehrenden Brand- und Katastrophenschutz eingesetzt und dient der Feuerwehr Stadtsteinach im eigenen gemeindlichen Schutzbereich. Kreisbrandmeister Tobias Tietze sah in der Neuanschaffung eine große Wertschätzung der sich für den Atem- und Katastrophenschutz engagieren Frauen und Männer.

Landrat Klaus Peter Söllner freute sich, dass es mit der Ersatzbeschaffung des Mannschaftstransportwagens (MTW) so kurzfristig geklappt hat, denn das alte Bundesfahrzeug vom ABC-Zug war wegen häufiger Ausfälle sowie Problemen mit der Ersatzteilbeschaffung, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit nicht mehr akzeptabel. Söllner lobte, dass die Stadtsteinacher Feuerwehraktiven dem Landkreis schon viele, viele Jahre beim Betrieb der Atemschutzübungsstrecke helfen. Die Stadtsteinacher Wehr habe das neue Fahrzeug verdient und der Landrat sagte ein Dankeschön an alle, die die Atemschutzstrecke mit unterstützen. Die Stadtsteinacher seien jetzt mit den neuen VW-Bus T 6 wieder gut unterwegs.

Kreisbrandrat Stefan Härtlein bedankte sich für das schnelle Handeln in der Beschaffung des Mannschaftstransportwagens für den Katastrophen- und Atemschutz. Es werde gebraucht, sei sinnvoll und zweckmäßig. Härtlein empfand es als eine Supersache, wie sich die Stadtsteinacher und jetzt auch drei Rugendorfer Feuerwehrdienstleistende in und für die Atemschutzübungsstrecke engagieren und wünschte mit dem neu angeschafften Fahrzeug „Allzeit gute Fahrt!“  

Stadtsteinachs Bürgermeister Roland Wolfrum gab den Dank an den Landkreis Kulmbach und die Feuerwehrführung zurück und sagte: „Wir werden vom Landkreis Kulmbach mit seinen neuen Fördermöglichkeiten bestens unterstützt. Das hier in Stadtsteinach stationierte Fahrzeug wird für die Aufgaben des Atemschutzes sowie auch für Übungs- und Einsatzzwecke dringend gebraucht. Die Stadtsteinacher versuchten das in sie gesetzte Vertrauen auch weiterhin zu erfüllen und machen den Dienst gerne für die Mitbürger.

Quelle:Text und Bild Klaus-Peter Wulf